Kiliansfest – Ein mehr oder weniger warmer Rückblick

img_20160918_123528Am Sonntag, den 18. September, war es endlich so weit – die Radio-AG präsentierte ihren Stand (und sich) der breiten Masse auf dem Kiliansfest.
Bereits um 11 Uhr trafen sich die „alten Hasen“ der RadioAG mit ihrer Lehrerin Frau Finkenhofer, um den Stand aufzubauen. Bereits kurze Zeit später wurden sie tatkräftig von den Neulingen und Herrn Heinrichs nebst Tochter unterstützt.
Eine tolle Aktion sollte das Publikum auf die AG aufmerksam machen. Wenn man nämlich einen Witz erzählte, so konnte man eine von den vielen witzigen, selbstdesignten Tassen gewinnen.
Nachdem die Aufgaben verteilt wurden, strömten die Mitarbeiter des Schulradios aus, um sich ihrer Tätigkeit zu widmen.
Als ein sehr ambitionierter Teilnehmer der AG gerade beim Aushändigen der Flyer war, wurde er auf eine Familie mit einem sehr außergewöhnlichen – gerade zu antiken – Kinderwagen aufmerksam. Beim Vorbeigehen, sah er in den Kinderwagen, in welchem auch wirklich ein Kind lag, welches wiederum mangels Polsterung und aufgrund der unkomfortablen Ausstattung des Retrogefährts höchst unglücklich aussah. Dann kam eine ältere Dame, wahrscheinlich die Oma des Kindes, die vermutlich eigenhändig den Bau des Kinderwagens in der Steinzeit überwacht hatte, auf den Mitarbeiter zu, die ihn darauf aufmerksam machte, dass jegliches Anschauen des Kinderwagens 5 Euro (!!!) kosten würde. In diesem Moment wurde dem Mitarbeiter des Schulradios klar, welch unfreundliche, wenig rücksichtsvolle und vor allem unempathische Menschen auf dieser Erde weilen. Scheinbar war es den anwesenden Erwachsenen egal, dass das Kind dort sehr ungemütlich lag und dauernd quengelte. Mitleid und Interesse sollte man augenscheinlich als Mitarbeiter seriöser Medien vor der Öffentlichkeit verbergen!
Ein weiterer Mitarbeiter versuchte die Masse davon zu überzeugen, am Gewinnspiel der AG teilzunehmen und einen Witz zu erzählen. Ein paar Leute überlegten wirklich, ob sie einen Witz kennen würden, aber viele waren einfach sehr aggressiv und erstickten jegliche Bemühungen des Mitarbeiters im Keim. Ihm wurden unflätige Ausdrücke entgegen geworfen, die die oben bereits angeführte These der unfreundlichen Bad Salzufler untermauert.
Auch der Süßigkeitenstand neben der RadioAG schien zunächst wenig begeistert von der Dauerbeschallung durch topaktuelle Musik. Dennoch war für die meisten jungen Menschen die Musik der RadioAG eine willkommene Abwechslung zum Blaskapellenkonzert, welches über zwei Stunden dauerte und am Marktplatz stattfand. Hier sei ein herzlicher Dank an alle Organisatoren angeführt, die es ermöglichten, die Präsentation des Schulradios durch Akustik aber auch visuelle Reize durchzuführen.
Trotz aller Unfreundlichkeit, mit der den Reporten begegnet wurde, konnte die RadioAG zahlreiche Fragen von Neugierigen beantworten und einiges an Merch verkaufen. Viele bekannte Gesichter – Freunde, Lehrer, Eltern, Großeltern, Kollegen – wurden gesichtet – Dorf bleibt halt Dorf. Die gut organisierte Selbstversorgung (Kaffee, Kekse, Waffeln, Softdrinks, Snacks der diversen Imbissbuden der äußerst nahgelegenen Fressmeile) erleichterte das lange Arbeiten im und um den Stand herum.
Am Ende des Tages gegen ca. 18 Uhr wurde das gesamte RadioAG-Equipment wieder tetrismäßig in Frau Finkenhofers Tieflader (ein äußerst geräumiger, candyweißer Seat Ibiza) einsortiert, damit es wieder in den angestammten Räumlichkeiten verwendet und gelagert werden kann (Liebe Frau Meyer, die nächsten Jahre werden Sie niemals Platz hinter Ihrem Schreibtisch im Lehrerzimmer haben :-P).
Gerne kommen wir nächstes Jahr wieder zu diesem Schötmaraner Mega-Event und hoffen mit einer anderen Aktion besser überzeugen zu können.

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2 Kommentare

  1. Tetris-spielen mit kleinen weißen Seats kenne ich. 😉 Mit einem Seat Mii ist es eine noch größere Herausforderung. Vorteil: Das Auto ist tiefer gelegt und hat zwei große Boxen! 😀

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