Benjamin Clementine

Ich stoße im Internet nicht schnell auf Neuigkeiten. Bester Beweis: Mir musste von einer Lehrerin erklärt werden, was es mit diesem „Dab“ auf sich hat. Diese Kolumne ist wahrscheinlich nicht wirklich über eine Neuigkeit, aber für mich ist es neu und diese Kolumne ist immerhin meine Kolumne. Jedenfalls habe ich einen Künstler entdeckt, der den Namen Benjamin Clementine trägt. Jimmy Fallon hat ihn vorher entdeckt, aber das zählt nicht, weil in Deutschland alles musikalische etwas später entdeckt wird. In meinem Jahr in der Fahrschule habe ich im Autoradio bei einem Sender, der sich so ähnlich anhört wie 1 knife, auch noch nie von einem Benjamin Clementine gehört. Zu der Musik: Er singt, schreibt Songs und spielt Klavier. Im Grunde ist er (wie so viele) ein Singer Songwriter. Zu seinen Idolen gehören Nina Simone und Leonard Cohen und das hört man. Ich persönlich mag seine Klaviermelodien und die Stimme. Die Lieder sind manchmal etwas komisch aufgebaut, aber da gewöhnt man sich irgendwann dran. Nach 10 mal hören hört sich das sogar ziemlich gut an. Hier verlinke ich das Lied „London“. Etwas verwunderlich: Er singt über London, befindet sich aber in Paris. Dabei handelt es sich nicht um geografische Unwissenheit, sondern um seine Biografie, in der beide Städte eine Rolle spielen. Das steht aber auch alles bei einer gewissen Online-Enzyklopädie. Eine kleine Info noch: Der Hauptstadtflughafen BER öffnet nicht 2017. Verdammt. Das wird schon irgendwann klappen.

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