16. Türchen „Die Hannig’sche Handstand-Theorie“

WICHTIG: Diese Theorie ist wissenschaftlich noch nicht erforscht, deswegen ist es bis jetzt eher eine Hypothese (aber eine sehr gute).                                                                                                                                                                                                                               Es ist kein Geheimnis. Ich kann keinen Handstand und ich bin fest davon überzeugt, dass ich ihn auch nie können werde. Ich lag damals im gemütlichen Bauch (da war die Welt noch in Ordnung) falsch herum, ergo mein Kopf war oben. Ich habe also nie gelernt kopfüber zu sein und ich glaube dadurch habe ich einen erheblichen Nachteil im Leben. Ja gut, vielleicht nicht im Leben, aber definitiv im Sportunterricht. Kann es da nicht so etwas wie LRS geben? Dann könnte ich eine Turnübung ganz aus Sprüngen machen, müsste nicht ein einziges Mal kopfüber stehen und hätte trotzdem eine gute Note. Wie dem auch sei, sollte es mehrere Leute meiner Sorte bitte ich um eine Rückmeldung, den das würde die Hannig’sche Handstand-Theorie beweisen und bestätigen.

15. Türchen „Die Rücken-Tücken“

Eigentlich hat die Überschrift wenig mit dem Artikel zu tun, aber ich mag Reime. Jedenfalls gab es in Detmold eine Berufmesse und ich habe mir den Beruf des Mediziners angeguckt. Ein Orthopäde aus der Umgebung hat einen kleinen Vortrag über seinen Beruf gehalten und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Der Orthopäde hatte einen schiefen Rücken und das fand ich so interessant, dass ich in der folgenden Fragerunde danach gefragt habe: Neben vielem bösen Blicken bekam ich tatsächlich eine Antwort: Rückenprobleme sind wohl eine Berufskrankheit von Orthopäden. Fazit: Ein Beruf weniger, den ich mal ausüben möchte. Langsam aber sicher funktioniert meine Berufsfindung nach Ausschlussverfahren.

Hier noch eine kleine Zeichnung als kleine Impression:

13. Türchen „Freitag der 13.“

Ja, es ist Dienstag, aber da der Dezember keinen Freitag den 13. hat, muss ich mein Halbwissen auf diese Weise teilen. Um bei unangenehmen Gesprächen das Eis zu brechen erzähle ich gerne von einer Vermutung, die erklärt warum so ein Tobuwabohu um Freitag den 13. gemacht wird. Nun denn…:

Das Ereignis wird nicht als Ursprung der Aberglaubens vermutet, aber ich wünschte es wäre so, denn dann wäre es nicht so ganz unnötig, dass ich das weiß. Alles begann im September 1307, als der französische König Phillip IV.  ein Haftbefehl gegen alle Templer ausrief und ihren Besitz beschlagnahmte. Im Grunde war König Phillip neidisch, da der Templerorden an Reichtum und Macht gelangt war und der König in dem Orden eine Konkurrenz sah. Jedenfalls wurden alle Templer als Götzen bezeichnet und unter dem Vorwurf der Satansanbetung und Sodomie verurteilt und in Folge dessen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Der letzte Großmeister, Jacques du Molay, wurde angeblich an einem Freitag den 13. auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Ich habe diese Information in Romanen und zwielichtigen Dokumentationen aufgeschnappt. Deswegen garantiere ich nicht für historische Genauigkeiten.