Hier noch ein paar Audioimpressionen vom Klimagipfel

Colin, unser Reporter vor Ort sprach die folgenden Leute an, um ihnen jeweils die kurze Frage zu stellen, was sie selbst bzw. sie mit ihrem Betrieb gegen den Klimawandel tun.

Interview mit Stefan Leiwen, Radiomoderator und freier Mitarbeiter beim WDR, Moderator des Schülerkongresses

Interview mit Nils Krüger, einem Repräsentanten der Energieagentur NRW

 

Interview mit Marie-Luise Heuwinkel, Verbraucherzentrale

 

Interview mit einer Repräsentantin von Lagenser Fruchtsäfte Koch Getränke GmbH

 

Interview mit dem Fachgebietsleiter Emissions- und Klimaschutz und Energie Kreis Lippe

 

Es ist 5 vor 12! Alarmstufe orange!

Fakten zum Kongress:

Klimawandel, Klimagerechtigkeit und Wirtschaft geht uns alle an! Mit Interviews, Impulsvorträgen, Videoeinspielungen, Skype-Konferenzen und Talkrunden zeigten uns am 02.02. im Kinosaal der Filmwelt Lippe die Organisatoren des Schülerkongresses die Notwendigkeit eines Umdenkens in den oben genannten Bereichen. Hierzu waren Experten wie z.B. Dr. Michael Walther von der KlimaExpo NRW, Dr. Ute Röder, Fachbereichsleiterin Umwelt und Energie des Kreises Lippe, Thorsten Paulussen, Technischer Beigeordneter der Stadt Lage, Azubis, die über GreenJobs berichteten, eingeladen.

Besonders eindrucksvoll war der VideoClip des Astronauten Alexander Gerst. Dieser berichtete aus dem All. Er machte die Botschaft, dass die eigentliche Schönheit unseres Planeten dadurch verschandelt würde, dass wir uns bekriegen und unsere überlebenswichtigen CO2-Vernichter – unsere Amazonaswälder – abholzen.

 

Unsere Zukunft:

Die Experten berichteten von einer grauenvollen Zukunft für uns alle. Die vergangenen 10 Jahre waren nämlich die wärmsten seit langem. Jegliche Hitzerekorde wurden gebrochen! Das Wetter wird sich weiterhin dramatisch ändern. Durch andauernde Hitzeperioden werden Wüsten größer, was in geringerem Ernteertrag resultieren wird. Aufgrund geringerer Ernten wird es zu Hungerperioden kommen. Daraufhin wird es immer mehr Klimaflüchtlinge geben.

Und wer ist dafür verantwortlich? – Wir! Durch unseren immensen Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas, heizen wir den Treibhauseffekt an. Auch die Permaforstgebiete in Alaska und Kanada werden immer kleiner. Gleiches gilt für unsere Gebirgsgletscher. Doch am allerschlimmsten steht es um die Pole: das Eis wird nicht nur weniger, sondern auch dünner, was eindrucksvoll durch eine Powerpointpräsentation über diverse Polarexpeditionen gezeigt wurde.

Da diese Fakten allen Menschen (bis auf Donald Trump) bekannt zu sein schein, machte die Weltengemeinschaft bereits 1990 die grausame Prognose, dass bereits eine Erderwärmung um zwei Grad schwere Schäden für Ökosysteme bedeuten würde. Somit wurde ein politischer Richtwert von 2 Grad Celsius festgelegt, da laut Experten bei 1,9 Grad Celsius eine Erderwärmung mehr oder minder unbedenklich sei, eine Erwärmung von 2,1 Grad Celsius den Weltuntergang bedeute. Laut der Experten ist bei unserem jetzigen Lebensstil bis zum Jahre 2100 aber mit einer Temperaturerhöhung von 4,2 bis 5 Grad Celsius zu rechnen. Die Folgen könnt ihr euch nun selbst ausmalen.

 

Was können wir tun?

  1. Schwingt euch auf’s Fahrrad – verzichtet auf das Auto.
  2. Wenn ihr weitere Reisen antretet, nutzt Öffis!
  3. Esst weniger Fleisch – jegliches Vieh verpestet unsere Ozonschicht mit Methangas!
  4. Vermeidet Kurzstreckenflüge.
  5. Nutzt Ökostrom.
  6. Esst regionales Obst – das vermeidet lange Transportwege und den damit verbundenen CO2-Ausstoß der Transporter.
  7. Dreht eure Heizung runter – besonders dann, wenn ihr nicht zuhause seid.
  8. Wascht eure Wäsche bei höchstens 60 Grad Celsius – 30 oder 40 reichen aber auch aus.
  9. Schaltet eure Geräte komplett aus – Standby-Modi fressen zu viel Strom.
  10. Glühbirne adé – her mit den LEDs!
  11. Achtet beim Kauf von Elektrogeräten auf deren Energieeffizienz.

 

 

Fight climate change now! Kümmert euch um unseren Planeten – wir haben nur diesen einen!

Oh Donny, aber hast du kein Gewissen…

Eine "künstlerische" Zeichnung zur Wahl in den USA

Eine „künstlerische“ Zeichnung zur Wahl in den USA

Hinweis: Dies ist keine objektive Berichterstattung der US-Präsidentschaftswahlen, sondern lediglich ein subjektiver Kommentar einer Redakteurin zu den aktuellen Geschehnissen.

Der Wahlkampf in den USA war schmutzig und unelegant, aber auch unterhaltsam. Doch wenn ich ehrlich bin, bin ich der Wahlnacht aufgeblieben um eine vernünftige Wahlentscheidung Amerikas zu sehen. Im Namen der Radioactive Chefredaktion und vielen anderen Mitschülerinnen und Mitschülern kann ich nun mitteilen, dass Donald Trump unserer jungen Meinung nach nicht der geeignete Präsident für eine Weltmacht wie die USA ist. Ich bin kein Politikwissenschaftler oder derartiges, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Wahl ein Vorbote ist. Immer mehr rechtspopulistische Parteien und Politiker weltweit und besonders europaweit finden mehr und mehr Anhänger. In der Musik ist es so, dass ein Song erst in den USA in den Charts ist und wenig später auch in Europa. Wenn es sich mit der Politik und dem Wahlverhalten ähnlich verhält, müssen wir uns ernsthafte Gedanken machen. Ich möchte nicht über Trump hetzen (so wie er es gegen Minderheiten tat), denn bis jetzt waren es nur Worte, die mich fassungslos machten. Seine Taten als 45. Präsident muss man abwarten, aber ich hoffe sie lösen bei mir nicht die selben Gefühle aus, wie seine Worte. Wir sind nur ein kleines Schülerradio und wahrscheinlich liest das hier kaum jemand, aber trotzdem habe ich eine Botschaft: Unzufriedenheit sollte nicht in Hass enden, oder wie es einige Broadway Schauspieler nach den Orlando Shootings sagten:“ Love conquers hate.“ Einst lehrte Amerika uns die Freiheit und Demokratie, ich hoffe wir müssen sie nicht bald belehren.

Diese Stellungnahme spiegelt sicherlich nicht alle Meinungen wieder, ich möchte damit also niemandem zu Nahe treten.

Ich habe versucht meine Gedanken zu dem Thema in einem Bild festzuhalten. Dieses Bild ist mir (wie viele meiner bisherigen Bilder) nicht gelungen. Ich habe einfach keine künstlerische Ader. Hier eine Bildbeschreibung, falls es wirklich nicht zu erkennen ist: Ein  Mensch, der die Freiheit liebt, ist nicht erfreut über die abwertenden Äußerungen von Trump gegenüber Minderheiten. Er äußert dies, indem er „Na super!“ sagt.